Deutschland musste bis 2010 für den Ersten Weltkrieg bezahlen

Klagemauer.TV – Thema des Videos:

Bis zum Jahr 2010 waren die Deutschen dazu verpflichtet, den Siegermächten des Ersten Weltkrieges Unsummen zu zahlen.

1919 und 1920 begnügte man sich mit einer „Abschlagszahlung“ von 20 Milliarden Goldmark (7.168 Tonnen Gold).

Im Juni 1920 forderten die Siegermächte auf der Konferenz von Boulogne 296 Milliarden Goldmark in 42 Jahresraten (106.000 Tonnen Gold).

Noch im Jahr 2010 zahlte Deutschland allein für die alliierten Forderungen von 1919/1920 ca. 56 Millionen Euro an die alliierten Siegermächte.

Ab 1933 verweigerte Hitler alle Zahlungen und somit war der nächste Krieg vorprogrammiert.

Nach Hitler wurden 1945 die Zwangsabgaben an die Alliierten wieder eingeführt.

Das deutsche Auslandsvermögen wurde beschlagnahmt, außerdem wurden die Devisenbestände eingezogen, Warenzeichen und Patente beschlagnahmt und Demontagen vorgenommen.

Allein in den letzten Jahren zahlte Deutschland weltweit folgende Wiedergutmachungen:

2005: 616,02 Millionen Euro

2006: 592,78 Millionen Euro

2007: 550,28 Millionen Euro

2008: 584,32 Millionen Euro

2009: 619,16 Millionen Euro

2010: 599,98 Millionen Euro

2011: 581,99 Millionen Euro

Im Vergleich dazu noch ein Beispiel einer Amerikanischen Wiedergutmachung gegenüber einem Deutschen: Sechs Jahre nachdem zwei US-Militärpolizisten einen deutschen Familienvater zu Tode geprügelt hatten und dafür verurteilt wurden, gewährte die US-Army den Hinterbliebenen Schadensersatz: DM 1.823.

Bei der Verabschiedung des Moderators würde ich so was einflechten wie „Diese Zahlen sprechen eindeutig für sich und bedürfen sicher keiner weiteren Erklärung. ….Verabschiedung“

klagemauer.tv / von Originaltext

Quellen/Links:  UN, Unabhängige Nachrichten, Ausgabe 06/2012, S. 5  –  http://de.wikipedia.org/

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